Example: comparison on legislative competence
The statements of the text beside the passages in the sources
- Checked as
- Legal text, Check profile version 0.4.3, not yet reviewed by a lawyerHow this check profile works
- Criteria
- Wording, Context, Legislative history, Purpose
- Text
- https://dserver.bundestag.de/btd/21/062/2106215.pdf
Checked on 27/09/2026
Example for illustration: the text checked and the source are official texts, the findings are written by hand. A real result is produced by the system automatically. Only what the selected sources say is checked. The result is not legal advice and not a legal assessment of an individual case.
The explanations of the findings are in German, like the texts they compare.
Sources
The text was held against these sources, each in the version stated.
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG), Artikel 70 bis 74
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 22.3.2025 I Nr. 94, Ausfertigungsdatum 23.05.1949
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html
Origin: official
The text does not quote this source word for word, so its version cannot be matched.
Summary
2 statements: 2 checked, 0 not checked, 0 listed without a finding.
- Reproduction
- word for word: 0
- in substance: 2
- shortened: 0
- contradicts the wording: 0
- not found in the source text: 0
- Reading
- covered: 1
- not covered: 0
- open, defensible: 0
Statements and findings
- mn. 1About the sourcein substance
„Die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz des Bundes ergibt sich aus Artikel 73 Absatz 1 Nummer 9 Alternative 1 des Grundgesetzes (gewerblicher Rechtschutz).“
Passages in the sources
- Art. 73 Abs. 1 Satz 1Operative text
Der Bund hat die ausschließliche Gesetzgebung über
- Art. 73 Abs. 1 Satz 1Operative text
den gewerblichen Rechtsschutz, das Urheberrecht und das Verlagsrecht
Finding
- Reproduction
- in substance
- Verifiability
- can be read directly
OriginofficialCheck path: Art. 73 Abs. 1 Satz 1 → Art. 73 Abs. 1 Satz 1
Art. 73 Abs. 1 Nr. 9 nennt als erstes Gebiet der ausschließlichen Gesetzgebung des Bundes den gewerblichen Rechtsschutz; so gibt die Begründung die Stelle wieder.
Expert version
Nach Art. 73 Abs. 1 hat der Bund die ausschließliche Gesetzgebung über die dort aufgezählten Gebiete. Nummer 9 nennt den gewerblichen Rechtsschutz, das Urheberrecht und das Verlagsrecht; der gewerbliche Rechtsschutz ist die erste dieser drei Alternativen. Die Begründung gibt Fundstelle und Gebiet zutreffend wieder, in anderen Worten und mit der Schreibweise Rechtschutz statt Rechtsschutz.
- mn. 2Applicationcovered
„Hinsichtlich der Änderung der Vorschriften betreffend das gerichtliche Verfahren (§§ 34, 52b DesignG) und Strafrecht (§ 65 DesignG) beruht die Gesetzgebungskompetenz des Bundes auf Artikel 74 Absatz 1 Nummer 1 des Grundgesetzes (Strafrecht, gerichtliches Verfahren).“
Passages in the sources
- Art. 74 Abs. 1 Satz 1Operative text
Die konkurrierende Gesetzgebung erstreckt sich auf folgende Gebiete
- Art. 74 Abs. 1 Satz 1Operative text
das bürgerliche Recht, das Strafrecht, die Gerichtsverfassung, das gerichtliche Verfahren
- Art. 72 Abs. 2 Satz 1Operative text
Auf den Gebieten des Artikels 74 Abs. 1 Nr. 4, 7, 11, 13, 15, 19a, 20, 22, 25 und 26 hat der Bund das Gesetzgebungsrecht
Finding
- Reproduction
- in substance
- Reading
- coveredby Wording, Context
- Verifiability
- traceable along the check path
OriginofficialCheck path: Art. 74 Abs. 1 Satz 1 → Art. 74 Abs. 1 Satz 1 → Art. 72 Abs. 2 Satz 1
Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 nennt das Strafrecht und das gerichtliche Verfahren als Gebiete der konkurrierenden Gesetzgebung; die Zuordnung der Begründung ist vom Wortlaut gedeckt.
Expert version
Art. 74 Abs. 1 Nr. 1 zählt zur konkurrierenden Gesetzgebung unter anderem das Strafrecht und das gerichtliche Verfahren. Die Begründung stützt die Änderungen zum gerichtlichen Verfahren und zum Strafrecht auf diese Nummer; das deckt der Wortlaut. Im Zusammenhang gelesen: Nach Art. 72 Abs. 2 hängt das Gesetzgebungsrecht des Bundes nur auf den dort aufgezählten Gebieten davon ab, dass eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich ist; Nummer 1 gehört nicht dazu. Dass die Begründung keine Erforderlichkeit darlegt, steht der Zuordnung daher nicht entgegen. Die Begründung nennt die konkurrierende Gesetzgebung nicht ausdrücklich, sondern spricht allgemein von der Gesetzgebungskompetenz des Bundes.